{"id":137,"date":"2014-09-08T16:18:07","date_gmt":"2014-09-08T14:18:07","guid":{"rendered":"http:\/\/egger-it.at\/?page_id=137"},"modified":"2017-08-21T22:43:41","modified_gmt":"2017-08-21T20:43:41","slug":"ein-blick-zurueck-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tmk-nussdorf.at\/?page_id=137","title":{"rendered":"Ein Blick zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten die Menschen das<a href=\"http:\/\/tmk-nussdorf.at\/?attachment_id=913\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-913 alignright\" src=\"http:\/\/tmk-nussdorf.at\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Michael_Rieser-e1503348049360.jpg\" alt=\"\" width=\"157\" height=\"227\" \/><\/a> Bed\u00fcrfnis, neben ihren\u00a0allt\u00e4glichen Arbeiten und Sorgen auch in Vereinen und Gruppierungen t\u00e4tig zu werden, teils zum Schutz von Mensch und Sache, teils aber auch um einen Ausgleich zu erhalten. Im Ablauf eines Jahreskreises spielte dabei besonders die (Blas-)Musik eine\u00a0gro\u00dfe Rolle, da sie f\u00fcr die Gestaltung aller anfallenden Feierlichkeiten eines Ortes eine Bereicherung darstellte.<\/p>\n<p>Auch in Nu\u00dfdorf bestand dieser Wunsch nach einer eigenen Musikkapelle und so machte sich der junge Lehrer und sp\u00e4tere Schulleiter Michael Rieser (seit 1877 in Nu\u00dfdorf) daran, sieben junge und musikbegeisterte Bauernburschen f\u00fcr die zu gr\u00fcndende Kapelle auszubilden.<\/p>\n<p><!--more-->Der erste Auftritt fand am 23. April 1882 statt, wor\u00fcber die Salzburger Chronik in ihrer Ausgabe 94\/1882 folgendes berichtete:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Nu\u00dfdorf, 23. April (Musikkapelle)<br \/>\n<\/strong><em>Den Bem\u00fchungen unseres strebsamen Lehrers Rieser ist es gelungen, aus einheimischen Elementen eine nagelneue Ortskapelle ins Leben zu rufen. Heute Nachmittag produzierte sich dieselbe zu Ehren St. Georgs, unseres Kirchenpatrons, zum erstenmal beim alten Wirthe. So bescheiden auch der Anfang, er ist gemacht, und wenn der Eifer der jungen Kapelle, der man Lust und Liebe zu ihren sch\u00f6nen Instrumenten sichtlich anmerkt, indem Ma\u00dfe andauert wie bisher, so ist zu hoffen, dass sie immer T\u00fcchtigeres leistet. Dieses erste \u00f6ffentliche Auftreten war nat\u00fcrlich ein Ereignis in unserem abgelegenen Dorfe. Gute Musik wirkt aber auch hebend und veredelnd auf das Volk ein, darum noch einmal ein lautes \u201eBravo!\u201c dem unerm\u00fcdlichen Lehrer und seinen klangeskundigen Sch\u00fclern.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Recht konnte die Gemeinde Nu\u00dfdorf unter Gemeindevorstand Johann Hauthaler (Melhartbauer in Hainbach) auf diese Kapelle stolz sein. Diese wurde fortan \u201ewackere Musibanda\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>Am 30. September 1902 gab es f\u00fcr Kapellmeister Michael Rieser, der inzwischen auch Organist, Gr\u00fcnder und erster Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Nu\u00dfdorf, Gemeindesekret\u00e4r und Gemeindeausschussmitglied geworden war, anl\u00e4sslich seiner 25-j\u00e4hrigen verdienstvollen T\u00e4tigkeit eine herzliche Ehrung. Dabei \u00fcberreichte unter anderem die Feuerwehr ihrem Gr\u00fcnder und Hauptmann einen prachtvollen Goldring, von der Musikkapelle erhielt Rieser von seinen sieben Musiksch\u00fclern \u00a0eine Ehrentafel mit deren Fotografien, versehen mit dem Text \u201eDem verdienstvollen Herrn Lehrer \u2013 von seinen dankbaren Musiksch\u00fclern \u2013 Nu\u00dfdorf 1902\u201c.<\/p>\n<p>Der inzwischen zum Ehrenb\u00fcrger von Nu\u00dfdorf ernannte Michael Rieser \u00fcbersiedelte im Jahr 1903 als Volksschuldirektor nach Gnigl, wo er bis 1913 unterrichtete. Er starb im November 1941 im Alter von 89 Jahren.<\/p>\n<p>Die Kapelle \u00fcbernahm sein Sch\u00fcler Andreas Scharber, der auch bei der Feuerwehr als Hornist t\u00e4tig war (Sirenen gab es damals noch nicht).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten die Menschen das Bed\u00fcrfnis, neben ihren\u00a0allt\u00e4glichen Arbeiten und Sorgen auch in Vereinen und Gruppierungen t\u00e4tig zu werden, teils zum Schutz von Mensch und Sache, teils aber auch um einen Ausgleich zu erhalten. 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